Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp geht   am kommenden Dienstag in einem weiteren Anklageverfahren unter  Berufung gegen  insgesamt 14 Ex-Manager vor. In einem Fall geht es um eine Ersatzforderung in Höhe von 191 Millionen Euro, welche durch die gegen Krupp verhängte Geldbuße entstanden war. Der Konzern befindet sich   seit dem Jahr 2011 wegen Absprache auf dem Schienenmarkt  im Anklageprozess des Landgerichts Bochum. Vier große Konzerne waren  an der systematischen Absprache beteiligt. Darunter  die österreichische Voestalpine und der tschechische CMC.  Thyssen Krupp hatte seinem Manager  zuletzt im Jahr 2014 fahrlässige Kenntnis und Beteiligung in Bezug auf die Kartellabsprachen vorgeworfen. Das Landgericht Essen hatte die Anklage jedoch abgewiesen. Hauptgeschädigter dieses Kartells soll die Deutsche Bahn sein.

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