Die Forschung um effektive Schmerzlinderung steht vor einem neuen Durchbruch. Durch die sogenannte Optogentechnik werden komplexe  biophysikalische Verfahren eingesetzt mit dem sich Nervenzellen weitgehend kontrollieren lassen.

Forscher der Stanford University haben Veränderungen der Schmerzäußerung durch Einwirkung mit Blaulicht festgestellt. Dabei wurden die Extremitäten von Nagetieren direktem Blaulicht ausgesetzt die daraufhin unterschiedlich reagierten.

Michel Kaplitt, Neurochirurg und Wissenschaftschef von “Circuit Therapeutics” spricht von Schmerzlinderung auf Konopfdruck. Voraussetzung ist hier die Veränderung von DNA Nervenzellen die auf Lichtimpulse reagieren. Grundlagen hierfür wurden bereits auch im Labor von Karl Deisseroth gelegt, der an der Gründung von Circuit Therapeutics mitgewirkt hat. Das neue Fachgebiet Optogentechnik beschäftigt sich mit der Steuerung genetisch modifizierter Zellen durch Licht.

Erste Forschungen zur Entwicklung der Optogentechnik wurden bereits im Jahr 2002 durch Gero Miesenböck und Boris Zemelman durchgeführt. Zunächst werden lichtempfindliche Proteine auf gentechnische Weise durch Manipulation des ensprechenden Gens verändert und in bestimmte Zielzellen eingebracht. Nun ist es möglich das Verhalten der modifizierten Zellen durch Lichteinfluss zu kontrollieren.

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