Auf den Zigarettenverpackungen wird vor gesundheitlichen Risiken und Gefahren schwarz umrandet gewarnt. Es gibt jedoch auch solche Raucher, die sich nur zur Entspannung eine anstecken. Hinterher, so jedenfalls die Annahme vieler Genussraucher, würde man sich besser fühlen. Wenn das zum einzigen Argument einiger Raucher gehört, dürfte der schon erledigt sein. Seit Britische Forscher anhand einer Meta-Analyse herausgefunden haben, dass das Rauchen unseren psychischen Zustand signifikant verschlechtern kann, müssen die Gefahren die für unseren Körper bestehen um eine Reihe psychischer Auswirkungen erweitert werden. Die Studie zeigte in ihrem Ergebnis unmissverständlich, dass durch die Rauchentwöhnung bessere psychische Befindlichkeit erreicht werden kann.

Die Studie um Gemma Tayler des UK Centre for Tobacco and Alcohol Studies an der University of Nottingham hat hierzu 26 Einzelstudien durchgeführt und zu einem Resultat zusammengebracht. Die Befindlichkeiten der Testpersonen wurden 12 Monate vor und nach dem Rauchstopp beobachtet. Durchgeführt wurde die Untersuchung als Longtidunalstudie. Durch den Rauchstopp verringerten sich psychiatrische Symptome im Vergleich zur Gruppe die das Rauchen wie gewohnt fortsetzten. Die Teilnehmer waren auf beiden Seiten gemischt und im Schnitt 44 Jahre alt. Als Maßstab wurde die sogenannte standardisierte mittlere Differenz (SMD) angewendet. Das ist der ermittelte Wert vor dem Rauschstopp und danach, dividiert durch die Standardabweichung (SD).

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