Die University of Southern California hat in ihrer Studie zu tierischen und pflanzlichen Proteinen ein Ergebnis veröffentlicht, dass das Gespött über Veganer verstummen lassen könnte. Der Konsum von Fleisch und Milchprodukten soll das Risiko an Krebs zu erkranken vervierfachen. Forscher hatten zu dieser Studie über zwanzig Jahre lang das Essverhalten von 6000 über 50- jährigen Teilnehmern ausgewertet. Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken steigt demnach beim Verzehr von tierischen Proteinen erheblich. Die Forscher gehen bei ihren aktuellen Einschätzungen soweit, dass sie dem übermäßigen Verzehr von tierischen Proteinen eine ähnlich verheerende Wirkung wie dem durch das Rauchen zuschreiben. In Internetforen hält man solche Auslegungen für stark übertrieben.

Menschen ernähren sich schon seit Jahrtausenden von tierischen Proteinen, so ein Gegenargument. Ob diese Menschen damals nicht mit spezifischen Krankheitsbildern zu kämpfen hatten sei dahingestellt. Doch tierische Proteine seien nach Erkenntnissen der Forscher nicht immer schädlich. Ein gegenteiliger Effekt stellt sich nach dem 65. Lebensjahr ein. Eine Eiweiß-Diät kann sich in diesem Fall krebshemmend auswirken. Das Sterberisiko kann durch gezielte Erhöhung der tierischen Proteine im hohen Alter um bis zu 28% gesenkt werden. Bis dahin jedoch werden pflanzliche Eiweiße aus Bohnen und Hülsenfrüchten empfohlen. Die Anfang März 2014 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Cell Metabolism veröffentlichte Studie weist zudem auch auf das durch tierischen Eiweiß erhöhte Risiko zu Diabetes.

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