Die Errechnung der gesammelten Daten des epidemiologischen Krebszentrums und die damit verglichene Erhebung der Häufigkeit und Menge des konsumierten Alkohols stehen nach den Studien des Robert Koch Instituts im engen Zusammenhang. Alkoholkonsum steigert demnach das Risiko an Krebs zu erkranken in nicht unbeträchtlicher Weise. Insbesondere zeigte sich, dass Alkoholkonsum in Verbindung mit Tabak besonders den oberen Atem-und Verdauungstrakt gefährdet. Hier wirken Tabak und Alkohol synergetisch. Dabei ist zwischen dem moderaten Alkoholkonsum von Nichtrauchern und der der starken Raucher zu unterscheiden. Letzterer ist es, der trotz kontrolliertem Trinkverhalten zu unterschiedlichen Krankheitsverläufen zwischen den Gruppen führt und sich durch erhöhte alkohol-attributable Krebsfälle hervorhebt. Besonders Frauen sind hier gefährdet. Mundhöhlen- und Rachenkrebs tritt dagegen häufiger bei Männern auf. Das Zentrum für Krebsregisterdaten des Robert Koch Instituts veröffentlichte Studien, nachdem drei Prozent aller Krebsneuerkrankungen in Deutschland auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen sind. 2010 schon wurden insgesamt ca. 8.700 Fälle bei Männern und 4.900 Fälle bei Frauen erfasst. Dabei galt die höchste Betroffenheit in den absoluten Fällen den Krebsarten Darm- und Brustkrebs. 13.000 Menschen jährlich erkranken durch dauerhaften Alkoholkonsum an Krebs. Mindestens 5 Krebsarten, darunter Tumore in der Mundhöhle, des Rachens, der Speiseröhre und des Kehlkopfes werden durch den Konsum von Tabak und Alkohol maßgeblich gefördert.

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