Die Deutsche Konjunktur bleibt trotz des wirtschaftlichen Tiefs und der Unsicherheiten – ausgelöst durch die Griechenlandkrise, Schwäche der Schwellenländer und dem VW-Skandal – stabil. So soll es auch 2016 weitergehen. Bestätigung finden die Wachstumsprognosen die Capital online veröffentlichte in der derzeitigen Situation bei den Frühindikatoren. So ist es insbesondere der Ifo-Geschäftsklimaindex des verarbeitenden Gewerbes, der sich zuletzt erholt hat. Dennoch herrscht im Vergleich zum Jahresbeginn eine allgemein angespanntere Atmosphäre was zum großen Teil auf das zurückgegangene Wachstum in China zurückzuführen ist. Ganz im Gegensatz zur Entwicklung im Groß- und Einzelhandel sowie in der Bauindustrie. Hier sind keine Spuren konjunkturbremsender Ereignisse zu erkennen. Selbst der Automobilsektor scheint unberührt. Ein Hinweis darauf, dass die positive Entwicklung des privaten Verbrauchs und auch der Bauinvestitionen die Konjunktur tragen werden. Zudem liegt die wirtschaftliche Wertschöpfung trotz des wahrgenommenen Interesses für die gewerbliche Wirtschaft die nur noch zu 25% aus diesem Sektor kommt, im Bereich der Dienstleistungen mit einem Anteil von 75%. Insgesamt wird für 2016 mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes von 1,6 Prozent gerechnet. Das globale Wachstum beläuft sich für das Jahr 2015 auf kaum mehr als 3%. Der Rückgang des Wachstums der Schwellenländer von 7,5 % nach der Finanzkrise auf 4 % sind hierfür ausschlaggebend. Die weitere Entwicklung für das kommende Jahr wird im Allgemeinen vom weiteren Verlauf der Rohstoffpreise abhängig gemacht.

Please follow and like us:
0
20
Pin Share20

Comments

comments