Nun ist es empirisch belegt. Eine Probe der Stiftung Warentest hat nach einer Studie in der Trinkwässer aus 28 Städten und Gemeinden, 24 deutsche Mineralwässer und sechs Mineralwässer aus Frankreich und Österreich getestet wurden festgestellt, das keine erheblichen qualitativen Unterschiede zwischen beiden Wässern vorliegen. Die Pressemitteilung der Stiftung bescheinigte dem Leitungswasser gute Qualität. Zur Erhebung der Studie wurden Proben aus den sechs größten Städten Deutschlands und den 22 Quellorten entnommen. Die Verunreinigungen mit Chemikalien waren derart gering, dass diese als unbedenklich eingestuft wurden. Dass Mineralwasser reiner ist oder gar mehr Mineralstoffe enthält entpuppt sich nach dieser Studie zwangsläufig eher als Mythos. Das Gegenteil ist der Fall. Die Hälfte der 30 untersuchten Mineralwässer enthielt wenig Mineralstoffe und sechs Mineralwässer sind durch ihre starke mikrobiologische Belastung möglicherweise ein Risiko für immunschwache Menschen. Auch hier sind die Keimbelastungen und Spuren von Pflanzenschutzmitteln und deren Abbauprodukte so gering, dass sie für Gesunde als unbedenklich eingestuft werden können. Der Test begrenzte sich dabei auf für Keime besonders anfällige stille Mineralwasser. »Leitungswasser ist genauso gut wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein.« fügte der Vorstand der Stiftung Warentest bei der Präsentation der Ergebnisse hinzu.

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