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Im traditionsreichen, seit über 20 Jahren stillgelegten Industriedenkmal Gasometer in Oberhausen bietet sich ein technisches Spektakel für jeden, der bereit ist, eine expressive Erdkugel mit 20 Metern Durchmesser zu bestaunen. Die über dem Boden angebrachte Kugel im 100 Meter hohen Luftraum simuliert eine schwebende Erde. Über der Oberfläche bewegen sich projizierte Wolken. Die Effekte sind detailliert und beeindruckend. Die Erdkugel wird dabei von 12 Projektoren bespielt, die eine Animation zeigen, gefertigt aus den von DLR-Wissenschaftlern des Earth Observation Center berechneten Datensätzen verschiedener Satelliten. Insgesamt 115 Tage lang mussten die Computer rechnen, um am Ende das 58 Millionen Pixel scharfe 3D-Abbild der Erde zu erschaffen. Mit dem Aufzug kann man zudem in die Höhe fahren und hat einen Ausblick auf die Erdkugel wie man es sich bei einem Astronauten vorstellt. Das auch als „Kathedrale der Industrie“ bekannte Bauwerk in Oberhausen, in dem verschiedenste Ausstellungen stattfinden, ist eine symbolträchtige Erscheinung und steht für die einstige Schwerindustrie im Ruhrgebiet. Und genau hier findet die seit 11. März dieses Jahres vielbesuchte Ausstellung „Welt der Wunder“ statt, die ursprünglich am 30. September enden sollte. Bislang waren es aber mehr als 500.000 Menschen die das technische Wunderwerk gesehen haben. Aus diesem Grund soll es nun bis zum 30. November 2017 fortgesetzt werden. Abgerundet wird der Anblick unseres Planeten mit 150 großformatigen Bildern international bekannter Naturfotografen und eindrucksvollen Filmausschnitten.

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