Die Oxford University beginnt im Rahmen der öffentlich-privaten Gemeinschaftsinitiative Lab282 mit dem sogenannten Drug discovery accelerator, in dem ein Fond für Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Verfügung gestellt wird. Die Geldmittel werden durch Oxford Sciences Innovation plc, (OSI), der weltweit größten, einer Universität angehörenden IP-Investmentgesellschaft zur Verfügung gestellt und belaufen sich über einen Zeitraum von drei Jahren auf umgerechnet 14 Millionen Euro. Beteiligt ist auch das deutsche Wirkstoffentwicklungsunternehmen Evotec AG, das mit seiner Forschungsexpertise und der Plattform zur Verfügung steht und damit die Projekte auswählt. Das Projekt, an dem die Universität Oxford und die ihr angehörende Gesellschaft Oxford University Innovation Ltd (OUI ) beteiligt sind, unterstützt unter anderem biomedizinische Forscher bei der Entwicklung neuer Therapieansätze bei schweren Krankheiten. Für Evotec und die Oxford University erwächst daraus das Recht, Anteile an neuen sogenannten LAB 282-Spin-Out-Unternehmen zu erhalten. Erfolgreichen Projekten stehen von der Universität initiierte Spinout-Unternehmen zur Verfügung, die durch Projektpartner oder neuen Investoren unterstützt werden. Evotec und OSI erhalten das Recht, an Seed-Finanzierungsrunden zu partizipieren. Insgesamt soll durch den Fortschritt in der Pharmaforschung die Belastung des globalen Gesundheitssystems gesenkt und das Wirtschaftswachstum gefördert werden.Lab282 stellt eine wichtige Innovation innerhalb der öffentlichen Finanzierung medizinischer Wissenschaften. Als führende medizinische Hochschule sind wir bestrebt, die Qualität unserer Forschung mit einer hochqualitativen translationalen Unterstützung in Einklang zu bringen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit künftiger gesellschaftlicher Vorteile “, so Professor Matthew Wood, stellvertretender Leiter der Medical Sciences Division (Forschung) an der Oxford University.

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