Im Jahr 2012 schließen sich die zwei größten und reichsten Familienclans mitten in der Wirtschaftskrise zusammen. Über die Financial Times verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Von da an teilen beide Dynastien, die Rockefeller und die Rothschilds, ein Kerngeschäft. Sie wollen nicht nur ihre Reichtümer gemeinsam verwalten. Vor allem Interessen und Ziele in weltwirtschaftlichen Angelegenheiten verbinden diese Familien. Doch um Aufsehen zu erregen mussten diese zwei Wirtschaftsmächte nicht auf den Stichtag der Fusion warten. Welche Tragweite hat ein solches Bündnis auf eine zunehmend vernetzte Welt? Wer steuert unsere Weltanschauung? Ist die Befürchtung einer konzentrierten Weltmacht gerechtfertigt?

Dieses transatlantische Bündnis lässt keinen Raum für sachliche Spekulationen in Bezug auf die Zukunft der globalen Weltwirtschaft. Als große Bank-Dynastie haben die Rothschilds die wichtigsten Zügel der Wirtschaft und Politik in ihren Händen. Ende des 18.Jahrhunderts legte Amschel Rothschild in Frankfurt am Main den Grundstein für ein Finanzimperium, dessen Rolle seit dem unaufhaltsam gewachsen ist. Glücklicherweise hatten sich die Rothschilds immer für die richtigen Investitionen entschieden. Da wären zum Beispiel die Spekulation über die Schlacht bei Waterloo, der Bau des Suez Kanals oder der Aufbau des französischen Bahnnetzes. Der fulminante Aufstieg dieser Familie ist immer noch Gegenstand vieler Sozialforscher und Historiker. Die Stammreihe dieser Milliarden Dollar schweren Familie lässt sich in Deutschland urkundlich bis weit in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

Von 1815 bis 1914 war sie im Besitz der weltgrößten Bank. In den USA ist es die Rockefeller-Familie die mit ihrer Stiftung, welche einen Volumen von 101.324.576,78 beträgt, wesentliche Manöver der amerikanischen Wirtschaft und Politik veranlasst. Der Bogen der Zuständigkeit dieser Stiftung spannt sich von der Landwirtschaft aus über Kultur, Erziehung, Gesundheit, Naturwissenschaften bis hin zu den Sozialwissenschaften. Erst kürzlich schwappte während eines Gesprächs zwischen dem Dokumentarfilmer Aaron Russo und Nick Rockefeller ein zutiefst schockierendes Statement von Rockefeller an die Öffentlichkeit. Nick Rockefeller möchte demnach in nicht all zu ferner Zukunft eine futuristische Vision verwirklichen. Mit implantierten Mikrochips soll jeder einzelne Mensch in jedem seiner Schritte kontrolliert werden. Das erinnert sehr stark an Hollywoodstreifen wie zum Beispiel The Island. Mehr als ungläubige Fragen bezüglich seines Vorhabens, löst dieses dunkle Geständnis Entsetzen und Angst aus. Der Krieg gegen den Terror, soll er hinzugefügt haben, sei nur ein Scherz. Ohnehin fühlt sich eine breite Masse von Globalisierungsgegnern belogen und hintergangen. Daraus wächst auch der zugespitzte Gedanke einer bevorstehenden Konzentration globaler Kontrolle, dessen Auswirkungen sich bis hin zu kleinsten gesellschaftliche Kreisen und in der Kontrolle der Lebensführung einzelner Personen zeigen sollen.

Es gibt einen weiteren Anhaltspunkt das Thesen in dieser Richtung zumindest unterstreicht. Die Schuldenpolitik der größten Banken der Welt. Beobachtern und Kritikern der rothschild`schen Bankpolitik wird Antisemitismus vorgeworfen. So versuchen Antagonisten aus dem jüdischen Lager ausufernde Vorwürfe zurückzuweisen. Die politisch gestärkte Lobby der Rothschilds ermöglicht über die großzügige Kreditvergabe an Staaten die dem Bankrott nahe stehen lukrative Aussichten auf Aneignung ganzer Landstriche. Inzwischen sind die meisten Staaten, insbesondere Dritte-Welt-Länder, derart verschuldet, dass die Politik der betroffenen Länder eine extern gesteuerte Landespolitik aufweist. In dieser Weise bauen Banken ein Netzwerk von Kontrollbereichen auf und können global auf politische Geschicke einwirken. Es ist an der Zeit, jedwede hitlerischen Gedankengüter, welche von politischen Gutmenschen an die Sympathisanten der Globalisierungsgegner vorgeworfen werden, abzuweisen. In diesem Fall deshalb, weil die Rothschilds Juden sind. Denn das entzieht einer sachlichen Diskussion den Boden. Die gefürchteten Entwicklungen wandern auch denn von oben nach unten. Hier genau entsteht eine Schnittstelle zwischen den übersichtlichen Machtkreisen und den enorm komplex aufgebauten Netzwerken aus Medien, Politik und amtlichen Organen aller Staaten, welche in diese mechanisch zusammenwirkende Hierarchie involviert sein sollen.

Sich die größten Geldgeber aus Medien und Politik an einen Tisch vorstellen zu können ist eine Sache, die realistisch betrachtete Vermutung über das reibungslose Zusammenwirken eine andere. Deshalb ist es wichtig einen gesunden Bezug zur Pro/Contra Waage zu unterhalten. Selbst renommierte Wissenschaftler geraten ungewollt in die Ecke der Verschwörer und werden mit aller Macht erbarmungslos torpediert. So auch Steven M.Walt und John Mearsheimer. Ersterer ist Professor für internationale Beziehungen an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University. Der Zweite ist Professor für Politikwissenschaften und Direktor des Programms für int. Sicherheitspolitik an der University of Chicago. Beide prangern in ihrem Buch „ The Israel Lobby“ die schon seit Jahren strategisch obsolete und bedingungslose Unterstützung Israels an. Beide Wissenschaftler hinterfragen die uneingeschränkte Solidarität und den vielseitig angewandten Begriff des Antisemitismus. Und sie machen vor allem eines klar: Dahinter steht eine Lobby von Geldgebern und Wirtschaftsbossen, welche dringend unter Verdacht stehen Kriege zu steuern und internationale Konflikte zu simulieren. Damit aber diese Machtpolitik in Korrelation mit Terror und Gehirnwäsche in den Medien funktionieren kann, muss die Massenpsychologie spezifisch angepasst und angewandt werden.

Und genau zu diesen Themen überschlagen sich Blogbeiträge und Videos. Mind-Control und Massentäuschung sind die Schlüsselbegriffe. Glaubt man den Videos, steuert die Weltbevölkerung auf eine bislang ungesehene Form von Versklavung zu, dessen Ausmaß weit über unsere Vorstellungskraft geht und jedes psychologische und moralische Gesetz durchbricht. Es geht hier nicht etwa um eine eingrenzbare Gehirnwäsche, sondern vielmehr um die Umgestaltung menschlichen Denkens und moralischer Handlungsmuster. Man könnte es auch als die Umdeutung von Gut und Böse verstehen, oder aber auch als Schaffung neuer Normen-und Wertevorstellungen. Dabei wird jedoch leicht übersehen, dass eine Mächtekonstellation, je kleiner und überschaubarer sie ist, unweigerlich schwerwiegende Rivalitäten auslöst. Denn selbst wenn elitäre Gruppen umfassende Macht anstreben, müssen sie davon ausgehen, dass jeder der Beteiligten den größten Teil vom Kuchen haben möchte. Da aber alle Beteiligten in ihren Möglichkeiten gleich stark sind, ist eine Instanz zur Regulierung von Entscheidungen und der Einhaltung von Absprachen unverzichtbar. Jede Entscheidung einer elitären Gruppe, egal welche es auch sein mag, birgt enormes Konfliktpotenzial. Es könnte also keine elitäre Gruppe die Weltherrschaft für sich selbst beanspruchen. Ganz zu schweigen von der Kontrolle jeder einzelnen Person. Dabei sprechen wir nur von einigen wenigen Wirtschaftsbossen. Würden wir noch die Interessen der Medien und anderer führender Organisationen in Betracht ziehen, wäre die Kommunikation derart verwachsen und erschwert, dass es nie zur klaren Einigung kommen würde. Der einzige Weg wäre, dass eine einzige Macht herrscht. Und die gibt es nicht. Natürlich sind Medien, Parteien, Organisationen und Wirtschaftsbündnisse machtpolitisch gefärbt. Aber wann waren sie das nicht? Deshalb alle Organisationen und wichtigen Köpfe aus den verschiedensten Bereichen, die Privatsender, das Gesundheitswesen, die Wirtschaftsbündnisse, die Finanzierer der Casting-Shows und auch Journalisten zu einem Clan zusammen zu dichten ist etwas mehr als überspitzt.

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