Hi. Ich bin Halil Celiksoy. Geboren 1984 in Ardahan/Türkei. Ich bin in Unterföhring/Bayern aufgewachsen. In Deutschland lebe ich nun schon seit meiner Kindheit. Und genau seit dem wollte ich auch Autor werden. Dabei war es mir egal, ob für eine Zeitung oder einfach nur als Schriftsteller eines Romans. Meine Eltern waren gewöhnliche Gastarbeiter. Papa als Helfer in einer staubigen Fabrik, Mama als Putzfrau. Beide konnten nur sehr schlecht deutsch sprechen, da sie ihre Zeit damit zugebracht hatten, für mein Bruder und mich arbeiten zu gehen. Ein Abiturabschluss war mir nicht möglich, weil meine Leistungen aufgrund der komplizierten Verhältnisse in der Familie nicht ausgereicht hatten. Aber für mich war das kein Grund von meinem Traum abzulassen. Nach einer Ausbildung zum Verkäufer habe ich jahrelang in Fabriken über Leihfirmen gearbeitet. Nebenbei habe ich unaufhörlich Philosophie und Politik gelesen. Denn ich wusste, dass man sich Wissen nie umsonst aneignet. Im Jahr 2014 habe ich WordPress entdeckt und dann die Chance ergriffen, endlich meinem Traum nachzugehen. Zur selben Zeit habe ich über ein Fernstudium PR bei der Freien Journalistenschule in Berlin studiert. Ich fing an, immer wieder neue Beiträge zu verfassen. Am Anfang waren es solche mit persönlichem Inhalt. Inzwischen aber ist mein Blog ungeheuer gewachsen und ich konnte es auf weitere Kategorien ausbauen. Dieser Blog ist ein Stück meiner Lebensgeschichte. Es ist für mich auch eine klare Bestätigung, dass ich mir von niemandem mehr sagen lassen muss, dass ich etwas nicht erreichen könnte. Ich freue mich, wenn ich den Tag vieler Menschen mit meinen Beiträgen bereichern kann. Und ich freue mich auch, wenn ich damit insgesamt zur Meinungsvielfalt beitrage , die zu einem der tragenden Säulen unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft gehört. Denn mit dem Journalismus ist es ein bisschen wie mit der Philosophie. Mit einem Abschluss in Philosophie bist du nicht gleich Philosoph. Du musst es leben und vor allem musst du es lieben nachzudenken, Hypothesen ins Unendliche zu bilden und neue Gedanken hervorzubringen. Und das ununterbrochen. Auf den Journalismus übertragen bedeutet das die Schaffung weitblickender Themen und neuer richtungsweisender Perspektiven, die uns in Momenten des gesellschaftlichen Zwiespalts, wie wir es dieser Tage oft erleben, konkrete Handlungsoptionen geben können. Das Aufgreifen wichtiger Momente der Zeitgeschichte und die Interpretation entscheidender Auswirkungen historischer Ereignisse, sind solche Werkzeuge des Journalismus, die im Zuge der Digitalisierung an Bedeutung verloren haben. Ein Einzelner kann die Welt nicht vollständig ändern, aber er kann im Räderwerk der Hoffnung mit seinem Beitrag mitwirken.

Haltet an euren Träumen fest.

Halil Celiksoy